Die Fränkische Regionalkonferenz

Zwischenbericht aus der Arbeit an der Regionalisieren in Franken


Grafik: Isabell Schuierer

Wir, die Presbyter:innen aus den vier fränkischen Gemeinden Bayreuth, Erlangen, Nürnberg und Schwabach wollen in diesem Format über die Arbeit der Regionalkonferenz und damit die Zukunft unserer Kirchen informieren. Wir berichten darüber, was wir bereits erreicht haben, an was wir gerade arbeiten und was es noch zu tun gibt.

Was ist die Regionalkonferenz?

Die vier fränkischen evangelisch-reformierten Gemeinden Bayreuth, Erlangen, Nürnberg, Schwabach, vertreten durch die jeweiligen Pfarrer:innen und jeweils 2-3 Prebyter:innen, also eine Gruppe von etwa 12 Personen, kommen 3-5x jährlich zur Regionalkonferenz zusammen. Das erste Treffen fand 2022 statt.

Unterstützt wird sie von einem Moderator, der die aktuellen Themen festlegt und auf die Einhaltung des Zeitplanes achtet. 

Warum brauchen wir eine Regionalkonferenz?

Die Anzahl der Gemeindeglieder nimmt in den letzten Jahrzehnten beständig ab und wird dies wohl auch in Zukunft weiter tun. In der Folge werden auch die Einnahmen der Kirchen beständig geringer. Auch unsere vier Gemeinden sind davon deutlich betroffen. Dies hat zur Folge, dass Einsparungen notwendig werden. Damit wir proaktiv agieren können und nicht unter Zeitdruck reagieren müssen, diskutieren und planen wir dies bereits jetzt. 

Wann wird sich etwas ändern?

Die ersten konkreten Termine stehen bereits fest: Die Pfarrstelle in Schwabach wird mit der Rente von Herrn Clique ab Januar 2027 unbesetzt sein und nicht nachbesetz werden. Ab Sommer 2028 wird Pfarrer Rieger aus Nürnberg in den Vorruhestand gehen, aus rechtlichen Gründen betrifft dies auch Pfarrerin Scherffig, die sich mit Herrn Rieger eine Stelle teilt. Die Stelle in Nürnberg wird nachbesetzt werden. 

Wird meine Kirche schließen?

Unser Weg wird sein, über eine enger werdende Zusammenarbeit unserer vier Gemeinden alle entstehenden Vakanzen abzudecken, um sicherzustellen, dass diese drei Ziele erreicht werden:

  • Alle vier Gemeinden bleiben bestehen und belebt 
  • Keine Gemeinde wird von einer anderen Gemeinde übernommen 
  • In allen Gemeinden bleiben Pfarrer:innen ansprechbar, niemand wird allein gelassen

So wird es funktionieren:

Der Begriff „Regionalisierung“ klingt sehr abstrakt. Tatsächlich aber wird bereits jetzt schon einiges umgesetzt: 

  • Fränkische Predigtreihe
  • Konfi-Arbeit im Verbund der fränkischen Gemeinden
  • Gemeinsame Buchhaltung in Nürnberg und Erlangen
  • Gemeinsamer Jugendreferent 

 

Derzeit arbeiten wir an diesen Themen:

  • Gemeinsamer Terminplan für Pfarrer:innen und Ehrenamtliche
  • Gemeinsame Veranstaltungen
  • Welche Gottesdienste müssen von einer Pfarrperson gehalten werden und welche von Lektoren / Predigern im Ehrenamt?
  • Was kann der Pool an Ehrenamtlichen leisten und was nicht?

Wir werden Ihnen an dieser Stelle in Zukunft von unserer Arbeit berichten und Sie auf dem Laufenden halten.

Das ist noch zu klären:

Hier finden Sie einige Punkte, die es noch zu klären gibt. Diese Liste wird weiterwachsen und Stück für Stück abgearbeitet. 

  • Wird es ein gemeinsames Presbyterium geben?
  • Bleiben alle Veranstaltungen?
  • Was tun wir, damit die Kirche weiterbesteht?
  • Wird es einen gemeinsamen Gemeindebrief geben?
  • Wird es gemeinsame Veranstaltungen geben und wie ist das praktikabel?

Hier erreichen Sie uns:

Es ist uns wichtig, dass wir Ihre Gedanken, Sorgen und Ideen aufnehmen. Bitte lassen sie uns wissen, wenn Ihnen ein Thema der Regionalisierung am Herzen liegt. Gerne nehmen wir es mit in die Konferenz.

E-Mail: regionalkonferenz@reformiert.de

Ansprechpartner Kommunikation: Anni Kemper (Nürnberg), Ralf Scherzer (Erlangen), Isabell Schuierer Bayreuth) 


Annegret Kemper (Nürnberg), Ralf Scherzer (Erlangen), Isabell Schuierer (Bayreuth)