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Eröffnungskonzert mit Mendelssohns Lobgesang

Am 25. November testeten ein Projektchor- und orchester die Akustik der St. Martha Kirche

Das Eröffnungskonzert am 25. November (Foto: Georg Rieger)

November - der Monat mit Trauerflor, der mit dem Totensonntag endet. Doch es gibt auch Kirchenkonzerte, die Trost und Hoffnungen verkünden.

Unter all den Ankündigungen fällt eine auf: "Lobgesang" von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Vor allem der Aufführungsort macht neugierig: die nach dem verheerenden Brand wiederhergestellte und Mitte November neu eröffnete St.-Martha-Kirche. Wer sie betritt, steht in einem hellen, hohen Raum. Die Konzertbesucher sehen sich lange und bewundernd um. Im Chorraum hat das Orchester seinen Platz, der Chor steht geteilt rechts und links im Kirchenschiff. Diese Aufteilung ist für den erweiterten Figuralchor neu, die Sänger meistern die Herausforderung grandios.

Der Abend beginnt mit "Psalm 42" - "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser". Eva-Marie Ferraro sang mit glockenhellem Sopran die Rezitative und Arien, beeindruckend begleitet von den Männerstimmen des Chores. Das Hauptwerk, Mendelssohns "Symphonie Nr.2 Lobgesang", beginnt mit der Orchester-Sinfonia. Die Capella Sancta Martha begeisterte mit ihrem warmem Klang unter dem ausdrucksstarken Dirigat von Andy Tirakitti. Spätestens hier wurde deutlich, dass die Martha-Kirche und die Stadt einen weiteren wunderbaren Raum mit einer hervorragenden Akustik für viele Konzerte bekommen haben. Dem Figuralchor Nürnberg, der hier seine Heimat hat, wären für die zwanzig Minuten der Sinfonia Sitzgelegenheiten zu wünschen gewesen.

Für das Duett der beiden Sopranstimmen (Sopran II: Sophia Bauer) mit dem Chor "Ich harrete des Herrn und er neigte sich zu mir" hat Mendelssohn ein zu Herzen gehendes Andante komponiert, das alle Ausführenden wunderbar umsetzten. Zwei Duette folgten im Kantatenteil für Sopran und Tenor. David Seay beeindruckte mit seiner klaren Tenorstimme.

Für die Chor-und Solistensätze verwendete Mendelssohn vorwiegend Texte aus den Psalmen des Alten Testamentes, die dankenswerterweise im Programmheft notiert waren. Der Choral "Nun danket alle Gott" aus dem evangelischen Gesangbuch ist für a-capella-Chor komponiert. Die Sängerinnen und Sänger meisterten auch diese Herausforderung bravourös.

Als Fazit bleibt, dass die Konzertbesucher unvergessliche Augenblicke erlebten. Trost und Hoffnung begleiteten die Gemeinde nach dem Brand - nach der Wiedereröffnung erklang ein wunderschöner "Lobgesang", verbunden mit dem Dank an Gott.

Ursel Stix